Werdegang

 

Gerne gemalt habe ich schon als Kind. Besonders faszinierend fand ich die Bilder von Fritz Baumgarten.

Frösche in Badehosen, das hat doch was, und Häuser in Pilzen und unter den Wurzeln der Bäume finde ich urgemütlich, auch wenn ich selber noch nicht das Vergnügen hatte, in einem Pilzhaus zu wohnen.

Unsere Frösche haben aber mit Sicherheit Badehosen an, sehr individuelle natürlich, schließlich quaken sie auch sehr unterschiedlich.

Jedenfalls malte ich schon damals ganze Pilzdörfer mit Wichteln und Blumenelfen.

Dann kam eine lange Zeit, in der andere Dinge wohl wichtiger waren:

Kinder auf die Welt vorbereiten (abenteuerlich), Rosengärten anlegen und vieles mehr.

Im Jahr 2006 fand ich dann zum Malen zurück. Ich wollte all die Bilder in meinem Inneren malen, diese vergessenen Welten sichtbar machen.

Heute kann ich mir ein Leben ohne Pinsel und Stift in der Hand nicht mehr so recht vorstellen, es wäre wohl sehr traurig.

Viele meiner Bilder sind Ölbilder, ich liebe die samtige Konsistenz dieser Farben.

Später habe ich auch angefangen, mit Aquarellfarben und Buntstift auf Seide zu malen. Das Zusammenspiel zwischen Seide und Farbe ist äußerst faszinierend.

Inspiriert werde ich, unter anderem, von der Landschaft, in der ich lebe, den malerischen Nordvogesen.

So, und nun ist Schluss mit der Schreiberei, die Leinwand ruft.

 

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© Johanna Lentz